CALL IT A PLAN – RACKMOUNT GUIDE

CALL IT A PLAN - RACKMOUNT GUIDE
CALL IT A PLAN - RACKMOUNT GUIDE

Welche Gegenstände fallen Dir bei dem Gedanken an ein Musikstudio sofort ein? Neben einem riesigen Mischpult und Instrumenten doch sicherlich Racks! Vollbepackt mit allerlei Spielzeug für große Männer (und Frauen natürlich!). Blinkend lagern hier 19 Zoll – Geräte, dessen bunte Regler geradezu dazu einladen gedreht zu werden. Genauso verhält es sich bei einer Touring-Band. Ein ganzer LKW voll mit teurem Equipment in Kisten, die aus meist dunklen Mehrschichtplatten mit Aluminiumkanten bestehen. Dazu häufig noch die coole Schablonierschrift mit aufgesprühten Buchstaben oder Zahlenkürzeln. Macht etwas her – findet ihr nicht? 🙂

Racks haben viele Vorteile, nicht nur für Profis. Idealerweise beschäftigst du dich von Anfang an damit. Zum einen werden damit die teuren 19 Zoll Geräte verstaut, zum anderen gibt es gerade für den Transport nichts was sicherer ist (je nach Rack-Ausführung versteht sich). Als Band kannst Du sogar ein „All in one – Rack“ entwerfen, in welchem alles Platz hat, was ihr für eine Probe, einen Auftritt und für das Aufnehmen benötigt. Und das Ganze ist mobil! 🙂

Bevor Du Dich mit der Anschaffung irgendeines Racks beschäftigst, solltest du dir Gedanken machen, wofür dies gebraucht wird und wie viel HE (Höheneinheiten) dieses haben sollte. Bleibt es immer am selben Ort? Dann entscheide Dich für ein sogenanntes Studiorack. Dieses ist nicht transportgeeignet, da es keinerlei Schutz gewährleisten kann. Es handelt sich mehr oder weniger lediglich um ein Gestell, in welches das Equipment geschraubt wird. Das gibt es aber nicht nur in Metall, sondern auch in schöner Holz-Optik. Willst Du mobil sein, muss es ein Live-Rack sein, dass von außen deine Geräte schützt und je nach Geldbeutel zudem „Schock-geschützt“ ist. Dies funktioniert durch extra gelagerte Rackschienen, die Stöße abfedern. Hier hast du die Wahl zwischen den eingangs beschriebenen Mehrschichtplatten oder auch Hartplastik-Cases. Diese sind wesentlich leichter als die traditionellen Varianten, aber meiner Meinung nach nicht so schön klassisch ästhetisch. Das Auge isst ja bekanntlich mit – aber zum Glück sind die Geschmäcker verschieden. 🙂
Danach solltest du dir alle Geräte aufschreiben, die in das Rack kommen mit Höhenangaben (bspw. Mischer 3 HE, Power Conditioner 1 HE, In Ear Monitor 1 HE). Bedenke, dass auch die noch nicht vorhandenen Geräte zukünftig Platz finden sollten! Zusätzlich solltest Du gegebenenfalls auch Plätze zur Belüftung (ein alter Röhrenverstärker oder ein Rack-PC werden dir es danken) und Patchbays / Kabeldurchführungen einplanen. Die freien Plätze kannst du zunächst auch mit Blenden abdecken, um die Kühlung zu verbessern und dem Staub etwas Herr zu werden.
Bei den mobilen Lösungen würde ich ab einer Höhe von 12 HE auf jeden Fall ein Rack mit Rollen kaufen. Racks bis 16 HE sind gerade noch so gut handelbar. Außerdem bitte unbedingt auch auf die Tiefe achten. Nicht nur wegen der benötigten Einbautiefe deiner Geräte – schmale und hohe Racks kippen leichter als tiefe und hohe! Außerdem ist eine beidseitig angebrachte Rackschiene vorteilhaft. So lassen sich auf der Rückseite praktisch Kabeldurchführungen anbringen. Nichts ist schlimmer, als ein langer und komplizierter Auf- und Abbau! Das Planen deines Wunsch-Racks ist Spass und hilft dir, alle Komponenten zu überdenken – call it a plan!

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